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Ziegen, welche auch in Teutschland 2 verbreitet wurden, finden noch fortwährend ihre Liebhaber mehr in Frankreich, als in Teutschland; Sie sind zu näherer Kenntniß gekommen, und man sieht jeßt, was davon zu halten sei. Folgenden Bericht wird man interessant finden.
Herr Max. v. Spe>k, der auf les; was Verbesserung des Gewerbswesens betrifft, sich vorthut, fand als aufmerksamer Beobachter auf seinen Reisen in Rußland im Gouvernement Cher- son die Tibetziegen in Menge,.den Flaum ihrer Wolle eben so fein und vollkommen, wie der ist, welcher aus Asien nach Nischnei» Nowgo- rod zu Markte gebracht wird, Er wird hier den Schafhirten überlassen und wenig'gesammelt,= Man hält hier. die Ziegen mehr,„um die Schafe bei großen Windstürmen. von dem Fortlaufen abe zuhalten; indem gewöhnlich die Ziegen vor den Schafen hergehen, und überdieß die Schäfer, welche Sommer und Winter in den Steppen blei? ben, mit Milch versehen, Bei manchen Heerden von 5 bis 600 Schafen waren oft 50 bis 60 Zie gen, welche die„Schäfer gern zu 6 bis 8 Rubeln verkaufen, und die ganz jenen Ziegen ähnlich sind, welche man vor wenig Jahren nach Wien brachte, und zu 100 Fl. Conv. Münze verkaufte.
Die ZiegenböFXe werden; immer mehr zum


