Jahrgang 
3 (1826)
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400 verinteressirt werden. Ihr ZweE ist, Weizen- mehl na< Südamerika zu befördern.= Es wäre sehr zu wünschen, daß dieser Verein, so wie der Nheinische und Niedersächsische, zu Stande käme- Allein man klagt in Amexika/ daß dieses Mehl nicht gut genug zubereitet sei, und es ist anzurathen/- daß ran sich hierdurch veranlaßt fühlen möge, das Mehl- wesen Überhaupt zu verbessern, was bisher durch die Mäühlenordnungen und Tarife keinesweges bewirkt wor= den ist, mithin diese den Hauptzwe> verfehlt haben, Nach dem schlesischen Tarif sollen aus 85 Pfund Wei- zen 71 Pfund Mehl abgeliefert werden, und davon sind 2 als feines Mehl zu betrachten.

In Wunsiedel(im Obermainkreise des König- reichs Baiern) hat sich ein Linnenverein gebildet, welcher für einen bessern Flac<h8bau, Zubereitung und Fabrifate aus dem Flachse Sorge trägt, und die Ab- sicht hegt, mit Linnenfabrifaten Absaß in Amerika zu maden,

In Frankreich vereinigte sich eine Gesellschaft, die es sich zum Zwe&e machte, die Schafwolle zu ver- bessern.- Sie hat bereits ihre Leistung bekannt gemacht.

In dem Jahresberichte des naturwissensc<haftlichen Vereins in der Sc weiz ertheilt der NegierungLrath D. Freienmuth Naricht über den Flachsbau und die Leinwandmanufakturen in der östlichen Schweiz. Der dasige Flachsbau wird genau beschrieben« Cs