Jahrgang 
3 (1826)
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fen wollten. Große Besikungen trurden gänzlich zer- stört. und mehrere Personen gemißhandelt. Der Bi- sc<of hatte seinen Palast zn Kirkmichael verlassenund sich nach Douglas begeben- Der Lord Bischof stillte diese Unruhen dadurch, daß ev. bekannt machen ließy daß er von den dürftigen Einwohnern künftig feinen Kartoffelzehnten verlangen wolle-

13) Hinsichtlich der Aufmunterungen wur- den im vorigen Berichte einige erfreuliche Thatsachen zusammengestellt; für dießmal können wir jedoc< gar wenig der Geschichte zustellen. Diese Angelegenheit liegt. noh in ihrem Schlummer. Man spricht zwar viel von der Wichtigkeit der Landwirthschaft/ dem ruhi- gen Beobachter gilt das aber für nichts anders, als ein Ausbruch des durch das Vorurtheil no<F& nicht unterdrückten natürlichen Gefühls Der Grund liegt in vielseitig aufrecht gehaltenen Vorurtheilen, welche die Landwirthe selbst noF nicht bekämpft haben» Die größern Wirthe tragen nicht selten das Ihrige bei, die Wärde des Geringern, was in ihren Augen der Bauer ist- zu schmälern» Der Städter, sei ex Bee amter oder Professionist, gewöhnt sich an gleiche Be- handlungsweise. Wird der Bauer, seines Lebens froh, so soll er nach der allgemeinen Meinung übermüthig sein, und thun, was ihm nicht zukomme 3 leidet er Noth, so meint man, daß ihm schon recht geschehe, Wo soll unter solcher Gesinnung die Neigung herkom»-