Jahrgang 
3 (1826)
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in einem eigenen 8. das bei, was über seine Aufs hilfe oder Beförderung desselben zu un- serer Kenntniß gekommen ist.

7) Man nimmt wohl mit vollem Rete an, daß im Handel eine ganz neue Periode entstehen müsse und werde. Die Ansichten der Staatswirthe über-den Handel fangen an sich zu ändern, die Wissenschaft, besonders in der Volkswirthschaft ausgesprohen und dur<h die vielseitige Erfahrung bewerthet, hat mächtige Fortschritte gemac<ht, der Handel selbst bedingt eine Umgestaltung«

No<h nie war auf einem Landkage die Handelsfrei- heit mehr.in Schuß genommen, als im Mai der Depu- tirke Keßler zu Carlsruhe in der en Kammer ge- than hat- Er bewies, daß die bisher angewendeten Systeme durchaus nichts Gutes, vielmehr das Gegen? theil von dem, was man damit beabsichtigte, bewirkt habe. Sein Vorschlag geht dahin, daß, im Fall der Verein der südlichen Länder und so zu Stande käme, die Aus= und Eingangszölle auf das Maß der Tran- sitozölle herabzuseßen, die Naturprodukte und Fabris- kate des Herzogthums ganz frei ausgehen zu lassen, Überhaupt dem Handel die möglichste Freiheit-zu ge- währen, und wenn sich beim Zollertrage ein Rüfall finden sollte, denselben auf die Gewerbssteuer zu legen.