Jahrgang 
3 (1826)
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Es ist ja auch längst anerkannte, wenn au< nicht immer gehu/digte, Wahrheit, daß der Landwirth viel, sehr viel lernen: und aufmerken müsse, Sein Gebiet ist nur auf einem hohen. Standpunkte zu überschauen, Und seine Beziehungen nur vom geübten Auge zu er- fennen- Darum will ichauch. nicht ängstlich sein, aus meinen Sammlungen scheinbar fremdartige Dine- ge anfzunehmen. Mag es sein, daß wir manche im Augenblike für geringfügig ansehen, oder wohl gar niht achten, wer weiß dann aber, ob sie nicht gar bald als bewegende Ursache wichtiger Begebnisse, d. ic solcher/ die auf das landwirthschaftliche Gewerbe diesen oder jenen Einfluß haben, erkannt werden müssen? Daß es von jeher so war, hat der ermessen, welcher ein treuer Beobachter des Volksthums war- Nichts belehrt auch treuer, als die Geschichte, die uns die Sache ganz gibt, Ursache und Erfolg in helles Licht stellt» Aber freilich kann man das no< nicht von der Gegenwartsgeschichte verlangen. Diese gleicht einer Dämmerung, in wel<er Mancher einen Baumstamm für ein Ungeheuer hält, oder wie man bildlicher sagt, den Wald vor den Bäumen nicht sieht.

Es könnte drum seinen hohen Gewinn bringen, wenn es Jemand über si< nähme, die Gewerbsge- schichte des verlaufenen Vierteljahrhunderts zu schreiben, wie man das von den Kriegssacßen rühmt, die man lieber vergessen- als mit Fernröhren, Tau<hermaschinen