Jahrgang 
6 (1799)
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ohne Feuer, 245

j-weslle seßte ein Kammrad und dieses einen perpendi- fulär stehenden Cylinder in Bewegung, an welchem reine horizontale eiserneScheibe von 2 Fuß im Dias meter befestiget war. Diese Scheibe rieb sic) an eis "mer horizontal liegenden Platte von 1 Zoll Dicke, welche vurc Stahlfedern gegen die Scheibe gedrückt ward. Unmittelbar über der Platte war ein Topf (oder Hafen) von weissem Blech in Gestalt eines Kubus besfestiget, in dem gefo<e wurde. Die durch die Reibung der Scheibe erhilte Platte theilte ihre Wärme dem Topfe mit. Das Ganze war von eis iem Gehäuse von Eisenblech umschlossen. Die Ver- oollkommnung und weitere Benußung dieser Erfin» dung ist sehr zu wünschen,

25. Verminderte Holzkonsumtion 9. IZenn es wahr ist, was ein berühmter Schriftstels

ler behauptet, daß der Wohlstand Englands vorzüglich daher rührt, daß die Bewohner dieser Jn- sel an den Stienfohlen ein wohlfeiles Feuerungsmittel besißen, so kann man zu einer Zeit, wo man mit so vielen Gründen über den zunehmenden Holzmangel klagt, diejenigen Entde>ungen nicht bekannt genug machen, wodurch die bisherige Holzfonsumtion vers mindert wird. Folgende zwey Holzersparungsmittel verdienen daher hier eine Erwähnung.

Der Rienruß wurde bisher durch das Verbren« nen der harzigen Hölzer gewonnen 3 allein diese große

Holza

*) Aus D. Posfelt's gligemeiner Zeitung/ 17995"Nr, 207 S. 84»