4 TT. Andr. Seyler's Abhandlung
dienstvollen Männer ist wirklich von der Art, daß jes der Unbefangene die Behauptungen beider Par- theyen für übertrieben ansehen muß. Derjenige, dess- sen warmer Eifer zur Besörderung der Wahrheit, durch feine“ besondere Vorliebe ,.== durch. kein iindjvi- duelles Interesse== durch feinen Personal- oder Real- aß, gedämmt ist, kann sich unmöglich der traurigsten
efühle erwehren, wenn ein neues Unternehmen, das für Deutschland von dem grösten Nußen seyn könnte, so entseßlich herabgewärdigt wird. Es ist wahr: wenn die Waare tzut ist, lobt sie sich selbst 3 aber es gibt der charakterlosen Menschen zu viele, die nicht prüfen, sondern vie jeder Empfehlung oder War- nung geradezu Glauben beymessen; und diese Men- schen gibt es in der ganzen Welt. Da möchte ich es denn doh nicht auf meinem Gewissen haben, so viele Tausende, welche sich mit der Anzucht der Akazie abgegeben haben, die aus wahrer reiner Vaterlands- liebe vielleicht für sie beträchtliche Summen„verwendet haben, auf eine so auffallende Weise zurückzuschreen, wie durch die in der That hartflingende Aufschrift eis nes Aufsaßes von Hrn, F. R. Hartig in des Hrn, von YVildungen L7eujahregeschenk fürs Jahr 1798 S. 64. geschehen ist.„I< könnte, wenn es mir meis ne amtlichen Verhältnisse erlaubten, namentliche Be« weise geben, daß dieser Aufsaß bey vielen Personen, die für die Akazienzucht gestimmt waren, einen fatalen Eindru> gemacht hat. Männer, die ohnehin von nichts Neuem wissen, die es immer gerne beym Alten lassen, die ihre Holzrehnungen mit keinen. an- dern, als mit den hier zu Lande prädominirenden Fich- cen»- Tannen»- Buchen- und Eichen- Rubriken besu- deln wollen, denen es nicht: um Nuß- sondern nur um Brennholz zu thun ist, sind nun wegen des er-
haltenen Sieges über die Akazie hoch erfreut, und ihr Votum


