Jahrgang 
5 (1798)
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4 1,5,L, Späths Abhandlung über den

Aussteigen und der Digestion der Säfte nicht- hinderlich ist; die mit jeden1 t]7ayen eingzesogene Safrmentte, mithin auch der Zuwachs seibst, sich wie jene Tiefe verhalten, aus woelcher während desselben die Stämme die Säfte einsautgen.

Ein solcher sorstlicher Ort wird daher unter eben angeführten Bedingüngen in jedem Mayen immer mehr zuwachsen, je mehr er Mayen erlebt; er wird endlich jährlich) immer unt gleichviel zuwachsen, von jenem Mayen an, in welchem seine senkrechte Wurzelverbrei- fung ganz nachläßt; das ist: der jährliche Zuwachs wird endlich in einen Beharruntgsstand kommen, und in demselben so lange verbleiben, so lange seine Wur» zelsauggefässe, näch den Umständen, in welchen sie sich in dem Boden befinden an ihrer Reizbarkeit nicht eine merkliche Aenderung leiden: und überhaupt sämtliche Sie des Orts ungestört sich selbsten überlassen bleiben.

Es ist ferner eine bekannte Erfahrungsmaxime, daß der Baum in seinem jugendlichen Alter tiefer als in seinem mannbaren in gleichen Zeiten einwurzelt, ja daß endlich diese seine senfrechte Wurzelverbreitung wohl gar ganz aufhört! Bey solchen Umständen wird also. der Zuwachs in den jugendlichen, jenen in dem mannbaren Alter des Orts,'sür gleiche Perioden über- tressen, und füglich wird sich die senkrechte Wurzelver- breitung nach ihrer Anlage auf eine abnehmende Pro«- gression bringen lassen; ja man wird mit ihr die Scale der senkrechten Wurzelverbreitung gesunden ha- ben, wenn man jene Linie construirt hat, welche zwischen den aus zufälligen, temporellen, einander ergänzenden Irregularitäten jenes Wachsthums mitten hindurch gehek,

Wäßte man diese Scale, so könnte man nach der-

selben nicht nur das Verhältnis der jährlich auf fp er