CI. Oefnungeines Krampffüchtigen. 605
bus, war gar kein Blut. Die pia mater und bei- de Substanzen des Gehirns, hatten ein gesundes Ansehen. Man vermuthete, in denen förderen ventriculis cerebri den plexyum choroideum faul zu finden, allein er war gesund und ohne Feh ler. Das Einzige, was mau, überhaupt, in ce- rebro widernatürlich fand, war sehr viele Feuche- tigkeit, wie Spül- Wasser und ungleich mehr, als nothig war. Nachdem das Cerebrum, bis auf den Cingang der Sehe- Nerven in. das Cranium abgenommen war, zeigte sic) durch die duram matrem gerade in der forderen Seite des ephip- pit, utiter und vorwärts der Stelle, wo. die Ners ven gefreuzet haben, eine unnatürliche Erhaben- heit und mehrere Röthe, als sie seyn sollte. Als die Haut durchstochen wär; floß, nebst dem Fleisch- Wasser, eine Feuchtigkeit mit heraus, welche dem Hirschhorn- Gallert völlig ähnlich und klebend war. Nach fernerer Erweiterung dieses kleinen Sa>s, ward ein Körper herausgezogen, welcher einer Glandel ähnlich, nur um etwas härter war, und höchstens zwey Linien im Durchschnitt betras gen mogte. Der darunter stehende Knochen, und die seitwärtsliegende Carotides, waren ganz ges sund.| f Taube. MPE.:2 Nach-


