CI. Oefnung eines KRrampffüchtigen. 603
sinnig und mit einem ungeheuren Freß- Hunger hereingebrac<ht. Es überfielen ihn däbey täglich zu mehreren malen Zuekungen, welche ihn Zeit sei- nes Hierseins, so viel ich erfahren habe, 44mal zugeseßt haben. Er hat 42mal gebadet, fünfmal gebrochen, und ausser andern Arzneien anderthalb Unzen süssen Quecksilbers genvmmen, welches ihm überhaupt fünf Spul- Würmer abgeführt hat. Er ist niemals zu Verstande gekommen und fast beständig bey dem Freß- Hunger geblieben. Er starb den 5ten September, und ward sogleich eröffnet. Aeusserlich zeigten sich in der Haut die Zeichen des Schlages. Die Pupillen waren noch eben so erweitert, als in seinem Leben. Nach Er- öfnung des Unter'- Leibes zeigten sich die Gedärz me, von aussen, natürlich, das Nez hatte nichts verdächtiges, die Leber war gut, und die Gallen- Blase gesund, guch die daran liegenden Theile nicht gelb. Die Milz hatte nichts unnatürliches, die Gekröse- Drüsen waren nicht verhärtet, doch die denen Gedärmen am nächsten liegende, schie: nen grösser, als ste seyn müssen. Der Magen war in seinem Inwendigen vollkommen gesund, und ohne entzündete Stellen, oder Sto>ungen. Ohngefehr gegen die Mitte des Duodeni, war ein Volvulys von zwey Zollen, wovon der eingescho-
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