358 LXXX, Von dem S7utzen des Rleebaues
EO, As Geschichte des hiesigen Kleebaues.
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u D Fer Kleebau war in der hiesigen Ge: G22% gend so lange unbekaunt geblieben,
fm bis es sich vor mehr denn zwauzig Jahren fügte, daß ein angesehener Landmann aus der Gegend des Nieder Rheins b.y einem fleissigen Einwohner, Christoph Sebaden zu Hoyerhagen, einkehrte, und demselben einen zureichenden Unterricht von diesem Bau im Grossen ertheilte,
Dieser Sebade machte also auf seiner Wechsel: Marsch von geringer Güte die ersten Versuche, welche so wohl geriethen, daß er in weniger Zeit sich merklich bereicherte, und be: sonders von dem Kleesaamen, der allen andern an Güte übertraf, viel Geld lösete, Dieses Beispiel ermunterte die ganze Gegend zu einer glücklichen Nachfo!ge. Und auf solche Weise sind durch viele veränderte Bersuche auch ver? schiedene Methoden dieser Culiur bekannt ge? worden, wovon ein jeder Landwirth diejenige wählet, welche er nach seinen übrigen Umstän? den für die vortheilhastejte erkennet. Derje: nige Unterricht, welchen die Engländer in der aligemeinen Haushaltyngs; und Landwissen?
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