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LXXVII, Von dem Viehfutter
Moor- und Heide- Gras zur Weide haben, welches, wie bekannt, nach Johannis keine Kraft mehr hat, und schon vor Johannis nur wenige,
4.) Ist bey dem Haberbaue, grün und trocken gefuttert, weniger Mühe und Gefahr.
Der Klee muß in Laken oder Körben eingetragen werden, brennt sich leicht, und so ist er ein Gift. Getrocknet ko- stet er viele Mühe. Ist es naß Wetterz so verfaulet er auf dem Halme, wird in Schwaden und Hocken gelb und schwarz. Ist es zu heiß, brennen die kleinen Blät- ter und Kleeblumen zu Pulver, so daß man nur die groben Stengel erndtet, welche das Vieh verschmähet. Wird auf dem Klee zu viel getreten 3 so zer- quetschet man die Kleestaude, daß sie einfaulet und stirbt.
Der rauhe Haber empfielet sich besser. In
Bunde geschürzet ist er leicht eingeholet, bren-
net und
sich nicht so leicht, wird leichter trocken, kann Regen vertragen.
5) Giebt das Haberfutter eine nicht so wäs- serichte Milch, und folglich mehr Butter, als die viele Klee-Grause; und weilsolc<hes
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