in sandigen Gegenden, 341
heisser Mist.oft zu brennend, und blosse Heidplaggen zu unkräftig sind, würden sich unglaublich verbessern.
5.) Gefällt es nicht, x Rthlr. für Stroh oder die Mühe zum Sammlen des Düngers an- zuwenden; so lasse man es bey dem zur Bedüngung eines Ackers erforderlichen Dünger, und erseße die noch fehlenden drey Fuder durch den gekünstelten Dünger. Das heisset: man mache eine Lauge von etwas Salpeter, Hüner- Tauben- Pferdemist, giesse Ahl darauf, lasse solche etliche Tage gähren, rühre sie oft um, und läutere sie ab, In solc<he weiche man den Kleesaa- men 48 und mehr Stunden, nachdem die Luft kalt ist, ein. Ist das Wetter trocken, säe man ihn so gleich. Ist es naß; so wird er erst wieder in der Luft getrocknet, sonst berstet das Korn von zu vieler Nässe. Ein Jahr thut dieser Dünger bey aller Frucht grosse Dienste.
6.) Der Klee auf sandigtem Lande erfordert
alle Jahre einigen Nachdünger, den man des Winters oben darauf streuet: woher ist selbiger zu nehmen? Ich antworte: alsdenn ist schon mehr Futterung, mehr Vieh, mehr Dünger, und in den ersten Jahren sammle. man selbigen auf vorbe schriebene Arth,
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