474 XXZUU. Mittel wider allerhand Krankh.
stapel sich zu bekümmern, die Krankheiten des Biches zu untersuchen, und durch Ver- juche und Ueberlegung die Mittel ausfün- dig zu machen, welche in vorkommenden Fallen heilsam seyn können. Wir wollen hier eine kurze Nachricht von den gewöhn- lichsten Krankheiten und Mängeln des Rindviehes und von den Mitteln, welche der Landmann in hiesigen Gegenden zu MEN pfleget, geben, und wünschen,
ß einsichtövolle Patrioten durch Versu- ve ausmachen mögen, welche Mittel be- De oder nicht heilsam, oder wol gar schc adlich sind, und daß es ihnen gefalle nde, dasjenige zum Besten des gemeinen Wesens bekannt zu machen, was ihnen hierinne wohl angestellte Versuche gelehret haben. Es haben schon sowol in Deutsch land, als auch in andern Ländern, einige Gelehrte den Anfang gemacht, fich mit sol- cjen Untersuchungen zu beschäftigen, und es stehet zu hoFen, daß man auch in die- sem wichtigen Theile der Naturkunde mit der Zeit etwas liefern werde, so der mensch- lichen Gesellschaft zu einem merklichen Bortheile gereichen werde,
1.) Wie


