Jahrgang 
1 (1769)
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XU. Vermischte Anmerkungen. 3353

8. Anmerkung.

Ein Ander hat eine ähnliche Anmerkung ge« macht, und räth an, daß man nur die lange Heide, besonders auf den Mooren abmehen, und nicht die Wurzeln nebst der darinn hangen« den guten Erde abplaggen solle. Noch ein An« der hat in dem Holländischen Brabant gesehen, daß man in die Ställe Sand geworsen, und das Vieh darauf misien lassen, und nur sehr weniges Stroh darunter gethan, und damit das Land hinlänglich gedünget, und auf diese Art die Viehweide mit Plaggen verschonet. An noch andern Orten, wo der Dünger selten ist, hat man wahrgenommen, daß man den wenie gen Mist mit Leimen vermischer, und die Sand- länder damit fruchtbar gemacht, GEs fommt aber darauf an, daß man dergleichen in der Nähe und ohne grosse Unfosten haben kann.

9. Anmerkung.

Verschiedene erfahrne Landwirtche und Forstverständige kommen darinne überein, daß wenn man Aecker in sandigten Gegenden mit Hecken befriedigen wolle, die Eiche und die Birke dazu am besten sey. Man machet ei- nen Graben um die mit einer Hefe zu um- ziehende Länderey. Auf das Ufer dieses Gra» bens pflanzet man im Herbste junge Cichhei- ster oder von Saamen aufgeschlagene junge Reiser von Birken, welche leßtere am besien

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