XU. Vermischte Anmerkungen. 109
geschehen, und so bald nur einiger Schatten vorhanden, und das abgefallene Laub den Bo» den dünget, verlieret sich die Heide, und es entstehet ein schöner Rasen, wenn man anders Feinen ganz dichten Wald anleget, der gar keie - ne Sonne durchlässet, und wo die zu grosse - Menge des Laubes nicht erlaubet, daß Keimen | durchschlagen,
Das zweyte und an vielen Orten schon üb- liche Mittel ist, daß man mehr Land umbricht und bauet, als man in einem Jahre besäet, selbiges in Schläge abtheilet, und einige davon allezeit auf einige Jahre zu Viehweiden liegen lässet,
ee OE 0er ze E RE---m0 6- WIR(bi7l
- 2« Anmerkung.
Es ist gut in Heidgegenden vieles Land um- zubrechen: es ist aber nicht vortheilhaft, mehr Fand zu besäen, als man hinlänglich düngen kann. Das übrige muß brach liegen und zur Viehweide dienen, und wo das Land nicht gar zu mager und trocen, fann man auch Heu darauf gewinnen.
3. Anmerkung.
Es ist keine gute Gewohnheit, daß man das Land, welches mit Plaggenmist gedünget worden, und Rocken getragen, im Herbste nur streFet, das ist: nur eine Furche um die an-
“ dere


