Jahrgang 
2 (1818)
Seite
XII
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erhaltenen Nachrichten haben die großen Er- wartungen ſehr herabgeſtimmt. Nach den ein- gegangenen Berichten ſoll dieſe Maſchine noch nirgends im Gebraud) ſeyn. Nad) dem Ur-

nen baaren Einkünften lebt. Für die erſten wird in wohlregierten Staaten geſorgt, wenig- ſiens iſt in unſerm Vaterlande noch keiner aus dieſer Klaſſe verhungert. Zu den Lektern ge- hören eines Theils die beſoldeten Staatsdiener, imgleichen diejenigen, die blos von ihren Ren- ten leben. Nur auf dieſe laſtet der Druck der Theurung; doch iſt das Verhältniß beyder nicht ganz gleich. Lektern ſieht es frey, durch irgend einen Verkehr ſich ihre Lage zu erleich tern. Dies kann der Staatsdiener nicht; ſey er auch noch ſo karg beſoldet, ſo bleibt ſeine . Zeit blos auf ſeinen Beruf beſchränkt. Wenn nun ſeine Ausgabe bey der immer wachſenden Theurung aller Lebensbedürfniſſe ſich Jahr für Tahr vermehrt; wenn ſich zugleichäuch die Zahl der Verzehrer um ihn, die er ſatt machen, die er kleiden und zu nükßlichen Staatsbürgern bilden ſoll, ebenfalls vermehrt; wenn Staats- bedürfniſſe ihm noch den leßten, ſauer erwor- benen Nothpfennig abpreſſen; und ſeine Eins nahme bleibt immer dieſelbe,=- was bleibt ihm bey allen Entbehrungen, bey der Verzichtlei- fiung auf jede, auch die kleinſte Freude des Lebens, wenn er nach einer langen Reihe durchgequälrer Jahre überdies nöch ein kraft» loſes Alter erlebt?= Eine, zwar nicht allgemein beliebte vaterländiſche Zeitſchrift, die aber, nach dem Urtheil vieler Leſer- ſehr nüklich werden