Jahrgang 
1 (1818)
Seite
373
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Pflanzen. betrachten, geht nicht nur ſchneller, ſondern auch vollkommener von ſiatten und es entwideln ſi während dieſes, durc< jene Materie bewirkten..c<emiz ſczen Proceſſes Stoſſe- und..erzeugen ſi) Salze, die als Reiz- und Befruchtungsmittel auf den Wachsthum der Pflanzen, außer Zweifel, kräftig würken, Ds nun eine ſole Maſſe von vegetabiliſchen Subſtanzen in einem Boden, der fortdauernd zum Fruchttragen be- ſtimmt iſt, nicht enthalten ſeyn kann, ſondern erſt von außen hinzugeführt werden muß, ſo liegt darin der Grund des grdßern Effekts des Mergels auf ein ſolches Land; ſo wie anderſeits die. Erſcheinung? daß eine Ad&erkrume, die fortdauernd ſich unterm Pfluge befin det, der aber von Auſſen das nicht zugeführt werden kann, was ihr durc< jenen mangelnden Erwerb und die ſchnelle Conſumtion abgeht- bald gänzlich ver? armt, und darym das bekannte Sprüchwort vom Mergel, wörtlich in Erfüllung ſekt.== Wenn alſo der Meleaburger bey ſeiner Schlagwirthſchöft vem in ſeinem Boden ruhenden lehmig ſandigen Mergel» nicht im Uebermaaß anwendet, von ihm niht allein Heil und Segen erwartet, ſondern ihn vermdg? ſeines Thon- Gehalts einerſeits als radikale Verbeſſerung des in der Regel leichten Bodens, andrerſeits aber als außergewdhnlihe Hülfsmittel zur Erzielung eines wahren Fruchtertrages- und ſo reproductiv als indirectes Mittel zur Vermehrung des Düngers