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, Aus dem Mecklenhurgiſchen, den 8 Febr. 1813,
Des größeren pecuniären Vortheils halber habe ich meine Arkerwirthſchaft bis auf ein Reſervat von circa 36 Scheffel Yusſaat mittelſt Parcelirung und Verz- miethung meiner Ae&ker an Cinzelne mir abgebürdet; bin indeß nicht minder Freund des YFerbaues und auf Alles, was dieſe edle Beſchäftigung angeht, aufmerk: ſam,-- Nachſtehende nüßzliche Erfahrung iſt alſo mir noch nicht vergebens mitgetheilt, ich erlaube vielmehr, ſie Ihnen bekannt zu machen, damit ſelbige auch Anz- dern nüße,
Der'Herr Droſt von Lübbe auf Scharbow, einer unſerer treflichen practiſchen Landwirthe, hat zu ſei- nem Leidweſen dies Jahr vielen Brand unter dem Weißen und den Scheffel Waitzen in Wismar 20 ßl. unter dem gewöhnlichen Preiſe verkaufen müſſen, weil vom ſchwarzen Staube des brandigen Korns die guten Kdrner'änßerſt ſhmußig geworden ſind, Wie er nun auf Alles, was ihm vortheilhaft ſeyn kann, achtet, ſo erinnert"er ſid) eines.Mittels, das gedroſchene Korn von ſolchem Staube völlig zu reinigen, er wendete es ehegeſiern an. Er läßt eine; alte Lehmwand ausſchla- gen, den Lehm klein ſtampfen, und über die zum Rein machen geſtrichene Bank des gedroſchenen Weißeas etwa zwey Finger di> mitielſt eines Siebes ſieben, darauf die Ban? tüchtig durchdreſchen, umwenden-


