Jahrgang 
1 (1818)
Seite
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viel, als die Auffuhr des Mergels betnägt, tiefer lie- gend gebracht; verldhre' dadurH abfr ſo wenig,« als der tiefere untergebrachte Dung, ſeinen Einfluß auf die Vegetation, indem die Pflanzen theils dem Humus und ſeinen EntwiFelungen mit ihren Wurzeln nach- gingen und der Humas an ſich nür durch ſeine Ent- widelungen auf die Ernährung der Pflanzen würke, welche Entwi>kelungen aber man ſich als exhalirend vorſtellen müſſe, Alle Vegetätion ſey dadurch bedingt, daß die im Humus ſteFende Pflanzennahrung freylich wohl aus- und abgeſpült werden könne, freylich wohl dusgelaugt' würde, niht aber ſich in den Böden. ver- ſänke, ſondern immer na der Oberfläche trachte, Die Anſichten, welche der-Herr Doctor Gerke über den Mergel, deſſen Anwendung und Würkung, im aten Quartal des 4ten Jahrgangs, dem Publico vor- legt, werden gewiß der Beobachtung der mergelnden Landwirthe vielen Stoff darbieten. Es ſcheint, daß mön darüber einſtimmig: iſt: der Mergel befördere die Zerſeßung, alſo Vernichtung, des Humus im Boden mehr nod, als die Braache und ſonſiige Beärbeitung des Y>ers an der Läüft und daß bey humusäarmem Boden alſo durch ſtärkeres Düngen, ſtarken Kleebau und Eindreſchen des Bodens/ der zu ſiarken Conſum- tion des Humus entgegen gewirkt werden müſſe;' was die Engländer bey ihren Kalkdüngungen und Merge- langen als practiſchen- Grundſaß- annehmen,und