Jahrgang 
1 (1818)
Seite
362
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man ſich durchweg, der runden Walze, und zwar. ſo, daß dieſe im Frühjahr, ſobald der Aker trägt, auf das Winterfeld kommt, wo ſie dann die im Herbſt: zurük- gebliebenen, nun qausgefrornen Erdklöße gänzlich zerſiükelt,*)

Die BeaFerung geſchieht grdßtentheils mit Pfer2 den, da die Leute ſich durchaus nicht mit Ochſen ab- geben wollen, und man findet daher hd<ſtens auf einem Hofe 2 Ochſen zur Beſchikung der nächſten Fuhren,**)

Vor der Umbrechung der Kleeſioppel läßt man den Klee abhüten, hordet ihn über, und giebt ihm dann 3 Furchen, da man ſich noch nicht daran gewöhnen kann, ihn unabgehütet umzubrechen,=- Man ſäet ſelten reine Gerſte, grdßtentheils WiFgerſie, und mit ſehr gutem Erfolg den Staudenroggen, Bey dem Weißen unterſcheidet man den märkiſchen(braunen) und den gelben, doch giebt man in Hinſicht des Er- trages und des Mehlgehaltes, dem märkiſchen Weißen allgemein den Vorzug, Zum Einkalken gefiel mir

*) Das Eggen würdedenſelben, und einen noch-wohlthäti- gern Einfluß hervorbringen, weil es zugleich.ein Be- hacen der Saat iſt, aber freylich muß dann der Acker ſchon mehr abgetrocknet ſeyn. A2: R.

2x) Eine edle Fürſtin fuhr deshalb einſt in einer jolchen Gegend, wo ein gleiches Vorurtheil ſtatt fand, mit Ochſen vor Ihrem Wagen in die Stadt, und heilte ſe den Spleen des Pöbels,: A. DR.