=“. 456=
deren Wolle zu 38 Rthlr, verkauft iſt, Man findet Hier ſehr ſcdbdne franzdſiſche und neapolitaniſche BdFe, ſo wie auch die ſ<dnſten, aus der berühmten ſchweize- riſc<en Schäferey des Grafen von Caſtella, eines Pariſer8, außerdem ſehr ſchönes Schweizer Rindvieh- weldes der Amtsrath ſich ſelbſt in der Schweiz ausge- ſucht hat, Von hier aus wurde ich wiederum mit neuen Empfehlungen verſehen an den Oberamtmann Bartels auf dem Giebichenſtein bey Hall, der gewiß einer der thätigſten und beſten Wirthe iſt und dieſem Amte ſehr empor geholfen hat, Ich fand Hier eine Art. von Eggen, die gewiß für den Me&len- burgiſchen ſchweren Boden ſehr zuträglic? ſeyn wür den; Kie wird von 4 Pferden gezogen, und beſteht aus Balken, die durch 3 eiſerne Stangen verbunden ſind, wovon der vordere Balken ſtatt der Zinken mit fdörm- lichen vorwärts ſech- artig gekrümmten Meſſern ver? ſehen iſt, welche den Boden aufſchneiden, um ihn für die darauf folgenden eiſernen Zinken empfänglicher zu machen, Von hier aus reiſete ich nas der Königl, Stammſchäferey auf dem Petersberge, worauf meine Erwartung eigentlich weit höher. geſpannt war- als ſie befriedigt wurde, da ich ſchon weit ſchönere und feinere Schaafe gefunden haite, obgleich auch hier einige von den allervorzüglichſten BöFen zu finden find, Uebrigens ſcheint ſich dieſer Ort- nicht ſo recht zu einer Stammſchäferey zu eignen, da das Terrain


