eine. durchdlis feine Schäferey von 1498 Scafen, deren Molle in.dieſem Jahre zu 37 Rthlr, verkauft iſt, Dio hieſige Brennerey iſt ziemlich bedeutend, aber noch nach dem alten Fuße eingerichtet, Von hier aus reiſete ich mit Empfehlungen des Oberamtmanns Uebel verſehen, nach dem Kloſter Lehnin, welches der Eigenthümer, Herr Amtörath Uebel zu Helfton, ein Bruder des vorigen, bewirthſchaften läßt, Der Y>kerbau iſt hier ſehr beſchwerlic) wegen des ſehr weit gelegenen und noch nicht ſeparirten AFers, und der Boden iſt grdßtentheils Flugſand, Die Haupt? ſache iſt hier eine ſehr bedeutende Ziegeley und Bren- nerey, welche erſtere förmlich als Bergwerk behandelt wird, und täglich einige 100 Menſchen ernährt, ſo» daß jährlich 3 Millionen Steine verkauft werden, Die Brennerey iſt ganz na< der neueren Angabe des Herrn Prätorius in Berlin eingerichtet, wo? durch allerdings ſehr viel Feuerung erſpart wird, da die verſchiedenen Keſſel und Wärmer mit einemmale geheitzt werden, da bey der gewdhnlichen Art jeder einzeln geheizt wird, Man brennt hier täglich aus 6 Sc<fl. Gerſte und 2 Schfl, Roggen 100 Ouart Branntewein, Die Schäferey beſtand hier aus 1009 Stä>, Die fernere Reiſe ging nun nach Deſſau, und von da zu dem Oberamtmann Nordmann nach Pdtniß eine halbe Stunde von dort. Dieſe Wirthſchaft- die aus 37 Hufen 3 30 Magdeburger
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