Jahrgang 
1 (1818)
Seite
X
Einzelbild herunterladen

ryhenden Hypothefenweſens, daraus. hervor gehen. Gewiß ſchon dies allein iſt ein großer Gewinnfür*Meicklenhurg!

Die gänzliche Aufhebung der Leibeigenſchaft, -=- ein Umſtand, den ſchon der fortſchreitende Zeitgeiſt'gebieteriſch forderte!=- war längſt der Wunſch--aller rechtlich denkenden Männer jeder Klaſſe::.1 Ob indeſſen die ſentimentalen Schrift- ſieller,- die.von unſrer. Verfaſſung ſo: wenig, als von den: Verhältniſſen dieſer Menſchenklaſſe zur Gutsherrſchaft unterrichtet waren, in ihren oft übertriebenen.Beurtheilungen über die Lage unſrer, ſehr: unrichtig ſo. genannten Leibeige- nen nicht zu weit gingen, wenn ſie dieſen Gegenſtand gefliſſentlich mit ſo grellen, 1 fremd- artigen Farben ausſchmückten, daß er indem ge- häſſigſten Lichte erſcheinen mußte,:.das Fannman jeßt, da die Sache nicht nur ſpruchreif, ſondern das Urcheil auc) ſchon gefällt iſt, dahin geſtellt ſeyn laſſen! Genug, auch dieſen Vorwurf wird unſer gutes Mecklenburg nun von ſich abwälzen! Nur wäre es ſehr zu wünſchen, daß. dieſe, große, ſo tief. in den Nationalſinn einer ganzen Volks- Flaſſe eingreifende Veränderung, mit. ſolchen Vorbereitungen eingeleitet würde, die hinrei- <hend find, allen den Folgen vorzubeugen, die man;in den Nachbarſtaaten erlebt hat.- Allzu ſchnelle Vorſchritte, ohne die behutſamſte Be- rücfſichtigung aller gegenſeitigen Pflichten; von Seiten der herrſchenden ſowohl, als 1auch.. der