Jahrgang 
1 (1817)
Seite
311
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die wir die großen Schwierigkeiten, oft die Unmöglich? keiten, dergleichen auf unſern großen Landgütern in Anwendung zit bringen, uns im Geiſt ſo recht lebendig vorſiellen, wir erſchre>en für ſo etwas, werfen das Kind mitdem Bade weg, und bleiben daan geduldig bey unſerm gewohnten Schlendrian!=

Was uns die Schriftſteller in Abſicht des Drill- faäens anrühmen, ſo wie ailes das, was ſie uns von den großen Vortheilen erzählen, die mit dem Gebrauch des Exſtirpators verbunden ſind, haben, wie ſo wanc<e qndte Dinge dieſer Art, freylich ihren unverkennbaren Nußen; aber jeder, dem dies auch beyni erfien AnbliX reizen möchte, fühlt es, daß er ſich mit allen dieſen Herrlichkeiten nicht eher auf ſein Feld wagen darf, bis er feinen Acker gänzlich von Steinen befreyt hat, Und wie wenige Feldmarken gielt es in Me>kenburg»- die nicht mit dieſen Feinden zu kämpfen hätten, Selbſt auf ſtarken Lehmfeldern möchte es mit der. Säemaſchine wohl nicht ſo recht vorwärts gehen,== So werden Wechſelwirthſchäft mit Stallfütterung, ſo wie alle die ſchönen Hülfsmittel, die uns mit den Akermaſchinen mancherley Art anempfohlen ſind, im Großen noch wohl vor der Hand nicht bey uns in Anwendung kommen!

Die Vertheidiger des Fruchtwecdſel- Syſients heben vorzüglich die geſegneten Folgen hervor, die daraus. entſtehen ſollen; wenüz nie Halmkorn auf