Jahrgang 
1 (1817)
Seite
295
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ſchäffne äußerten damals ihre: Beſorgniſſe, und== wurden ſie gleich überſtimmt, ſo hat doh die Folge gezeigr, daß. ſie in der Hauptſache allerdings recht hatten, und jeßt, wäre es wohl Zeit, zu der ſirene gern Menſchenfreundlichkeit unſrer Vor- fahren wieder zurüFzukchren,

Der laſterhafte Vorgang ſo mänc<her-Mitglieder der hdhern Stände hat. alle Zerrüttungen und alle hieraus entſpringende Arten des mannigfaltigen Elends her- beygefährt, worunter jetzt die Mitglieder aller Stäude bis zum Tageldhner und Dienſiboten ſo unaguösſprech- lich viel leiden müſſen, Nuvr erſt alsdanyv, wenn,.die Vornehmern, überhaupt Alle, denen irgend eine Aufſicht über Andre anvertraut worden, beſ-: ſere Beyſpiele liefern, und dur< ſtrenge obrigkeitliche Verfügungen wenigſtens zu einem ehrbaren Wan- del augehalten: werden, käßt ſich mit gutew Erfolge an, der morali- ſchen Verbeſſerung der Niedern im Volke arbeiten, Qualis Rex, talis Grex! Achtung, Liebe und Zutrauen, worauf Subordinatien und Gehorſam allein gegründet werden können, wird kein Untergebener gegen unſütliche Vorgeſetzte hegen, Hat demnach der irreligioſe Wandel der Herren uu- leugbar das Verhältniß zwiſchen Vorgeſetzten und