Jahrgang 
1 (1817)
Seite
287
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«näre 287 Wunwen

zumynen Vervärden den Bartkowen wol verbrevet, 'verborget unde verſegelt ſynt, unde ſe doh mit je my leiden verſamende hebben hebben angeweſet, »- ſo. dat Gädeshus der Jungfrowen Marien mih 3» hefft gekregen wor it recht to hefft- uppe dat i> 3 unde"de mynen von eer mih wedden werde ver? 55 geten- unde'verſumt» ſo i> deſſe Guhde wedder dem Gadeshuſe un lave dat ſo to hollende,=- Gewen unde ſcreven Vredeland, na de Bord Chriſti unſers Herrn Duſent, verhundert darva in , dem ſdſt unde ſoſtigſten Jahr, in dem Dage Dionysi des hilligen Marterlers,'' 1483

Wie ho< man alſo; ſchon. im 15ten Jahrhundert in den Mecklenburgiſchen Landen die Mergelerde ge: ſchäßt,=="'das beweißt dieſe alte Urkunde, deren Yechtheit nicht zu bezweifeln iſt, Zwar wird des Gebrauchs hierin nicht erwähnt, welchen die Vor- ſtendere des Gädeshuſes der Jung- frowen Marien von dem Mergel wachen wollten z allein es iſt wohl hd<ſtwahrſcheinlich, daß man vor 350 Jahren von dem Mergel keinen andern Gebraud) machte als jet, Und ſo iſt es denn ſehr mög» lich, daß in den ſpäteren Pachtvergleichungen, den Pächtern das Mergeln unterſagt ward, indem man, durch Erfahrung, von dem Nachtheil des Mergelns ſic glaubte überzeugt zu haben,«Soll und muß man