Jahrgang 
1 (1817)
Seite
227
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gen Zuſtand verliert, indem er ſich mit der Thonerde verbitidet,

4. Daß das Azot aus der Atmoſphäre, während der Abſorbtion des Säuerſtoffs, keine merkliche Aen- derung erleide,

Mit dieſen Verſuchen äber begnügte ſich Herr von Humboldt noh nicht, Um der Löſung ſeines Pro- blems noch näher zu kommen, machte er neue Ver- ſuche mit der friſchgeaFerten Felderde und zwar mit einer ſolchen, die ſeit mehrern Jahren nicht gedüngt worden war, Das Reſultat hiervon war:

Die mit der Erde in Berührung gebrachte Luft nahm täglich an Volumen und Sauerſtoffgehalt ab, Nach Verlauf von zehn bis zwdlf Tagen fand er einen RüFſtand, welcher größtentheils nur vd, 04 Squerſioff und 0,07 Kohlenſäure enthielt.

Vorzüglich bemerkte er, daß die ſchwärzeſten, wohlriechendſten Erden die Luft am ſchnellſten zerſeßzten, Unter andern ſagt er noh: er könnte Verſuche anfüh» ren, wo die Erde 225 Sauerſtoff während 5 Tage abſorbirt habe, wo der ganze Gehalt zwiſchen 87 und 28 Procent Lebensluft geweſen ſey,

Herr Candole ays Genf hat die Verſuche mit der Ackererde, in Berührung mit der reinen Lebensluft,(Oxygene) wiederholt, und'er verſichert, von Stund zu Srunde die Abſorbtion des Sauerz

ſtoffs beobachtet zu haben, 15*