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Luftſchicht den Sauerſtoffgehalt,"und man"bes
“obachtere' weder ein Keimen'to< ein" Wacpſen,
Berauben wir' di? fruchtbarſten Gefilde daher des "Sauerſtoffs:' ſv bleiben ſie unfruchtbar und dde,'
Das wußte der Landwirth in der Praxis läng? ſtens= ſagt Hetr' L7,"'nur in der“Theorie“ nicht. Denn eine friſch" gegrabene Erde,“wenn fie auch koh- lenſtoffhaltig iſt, muß erſt an der Luft verwittern, ehe fie“ fruchtbar, im' gehbrigen Grade iſt, Je mehr“ein Boden umgearbeitet,"und mit der“ Luft in Berüh» rung gebracht wird, deſio fruchtbarer iſt er,*) Dies iſt eine längſt durc< Erfahrung erprobte AFerbau- regel,' Allein wenn bey dieſem Verfahren“ jedesmal dem Boden ſehr viel Kohlenſtoff entführt wird, wie die von demſelben aufſteigende kohlengeſäuerte Luft be- weiſet: wie mag man alſo bey der Behauptung behar- ren, daß der Kohlenſtoff an ſich, ſchlechterdings'ge- nommen/ das befrüchtende Prinzip der Erde ſey? Nicht"der Kohlenſtoff, ſondern der Sauerſtoff iſt das die“Erde befruchtende Princip!
Nun der Beweis dieſer Be-
f hauptung:
Die Vegetation geht in jedem Boden in dem Grade "vor ſich, als der Sauerſtoffgehalt groß iſt, Den
),8) Eine Furche mehr, ein Korn mehr! Sagt man mit Recht. Wie der Natur angemeſſen daher die Art, wie wir unſr? Braache bearbeiten! Edw, Sk.


