Jahrgang 
1 (1817)
Seite
215
Einzelbild herunterladen

-- 215=

Cours-haben, ſondern alle-Geſchäfte mit demAuslande durch Wechſel. ausgeglichen werden,!

In Hinſicht des Realiſations- Fonds iiſt; noch: zu bemerken, daß derſelbe nicht allein deshalb, da: ſeyn müßte, um Ritter'- Gold- Billetts,-welche-zur Zahlung präſentixt würden, einzuldſen, ſondern auch nach dem Sten'Y, in der Schrift des Herrn Doctors-dazu; um diejenigen Guts- Beſitzer, welche die erſte Hypothek haben, und nicht Billets in Zahlung annehmen wollen, mit'baarem Gelde zu bezahlen,-ein Fall:.der, wie der Herr-Doctor. ſelbſt äußert, im Anfange ſich" zutragen kdnnte, und wodurch alſo die Capacitärdes-Fonds zur Einldſung der Billets überhaupt,-zu-einer Zeit be- ſchränkt werden, würde, wo er gerade'die.größre! Wirk» ſamkeit haben ſollte, Der Herr'Doctor hält zwar dieſen Eintauſch anſich nicht für glaublich, weil es Niemand einfallen wird, für ein hd<ſt bequemes Gold, das vollen Werth hat, ſchwere Münze zu nehmen, Aber, ſo lange dieſe ſchwere Münze bey den Einwohnern Mecklenburgs noc< mehr gilt, als jenes bequeme Gold, ſey es nun aus Vorurtheil, oderſey es, daß würklich ein Papier- Geld für MeKlenburg nicht paſſe, ſo lange wird auc<h der Realiſations- Fond zur Einldſung aller Billets, die zur bagren Zahlung vörgezeigt werden würden, vollkommen hinreichend ſeyn müſſen, und die Dauer dieſer Veriode läßt ſich feineöweges verbürgen,