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Ueber: die Warnemünder Dünen» Bepflanzung veranlaßt durch den vorſtehenden Aufſaß des Herrn Garten- Jnſpektors Schmidt,
ame en eam
Alles, was. der fleißig beobachtende Herr Verfaſſer von der bewundernswürdigen Vegetation auf dem, durch Kunſt angepflanzten., ſierilen Boden Hollands, in dem vorſtehenden Aufſaße mittheilt, das beſiätigt ſich auch auf den Warnemünder Dünen, Nar freilich mit dem großen Unterſchied, daß hier, wo an keine Schonung gedacht wird, wo Menſchen die hervorſproſ- ſenden Pflanzungen zertreten, das Vieh die hervorgez triebeven jungen Schößlinge zertrampelt und zernagt, es freilich ein halbes Wunder iſt, daß ſich dennoch Ge- wächſe, weun gleich zum Theil nur ſchr kümmerlich, lebendig erhalten. Daß auf dieſen, im höchſten Grade ſterilen Boden, der bis zu einer Tiefe von mehr als 16 Fuß,= ſo tief hat man bei Anlegung eines Brunz- nens würklich gegraben,== nichts als klaren Flugs ſand enthält, der ſich immer mit der Oberfläche gleich bleibt, dennoc<4 mehrere künſtlich angebaute Gewächſe allen Verwüſtungen der Elemente, muthwilliger Menz ſchen und unvernünftiger Thiere troßen, ſic) durc den, mit jedem Sturm neu herbei gefährten, Sand, kraf:voll hindurch arbeiten,= davon kann ſich jeder, dem dies nicht glaublich ſcheinen mochte, durch eignes


