Jahrgang 
1 (1817)
Seite
166
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ich auf-meineryganzen Reiſe durc<& Holland bemerkte, Der Flachs..war. 6 bis 12 Zoll hoch; alles ſtand, vor- treflich: Die. ganze, fünf Stunden lange Stre>e, vom Haag nac< Rotterdam, iſt flach, und jeder Getreidebau wird auf aufgebroc<enen Weide- plätzen gemacht.*) Zwiſchen den hier liegenden treflichen Wieſen und Weidepläten ſah man oft unab? ſehbare Torfmöhre. 3%) Die Induſtrie der Holländer gehet ſo weit, daß ſie ſelbſt da, wo ſie des vielen Waſ- ſers:wegen den Torf nicht mehr tiefer ſtechen können, ſich auf andre Art zu helfen wiſſen. Zu dem Ende bedienen. ſie. ſich eines Werkzeuges, das vollkommen Aehnlichkeit mit einem gewöhnlichen Keſſer hat, mit dem man Fiſche fängt. Ueber einen eiſernen, an einer langen Stange befeſtigten Bügel wird nem- lich ein, von Bindfaden ſehr eng geflochtenes, Netz be? befeſtigt» Mit dieſem Werkzeuge verſehen, ſezeit ſie

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7) Wahrſcheinlich doch nur die erſte Saat?= 4 A. bd. N.

22) Die ungeheure inländiſche Torf-Conſumtion, und die bedeutende Ausfuhr des Torfs mußte, wenn er ſich nicht zum Theil nach und nach wieder erzeugte, einen großen Theil des flachen Hollands in einen See ver»: wandeln. Im erſten Augenbli> dringt ſich der Gez: danfe auf, daß da, wo man Land und Boden aufbren- net, beydes uur durch Waſſer erſeket werden kann z

und au Waſſer iſt bekanntlich in Holland kein Mangel,

: A.. d. Verf.