Jahrgang 
1 (1817)
Seite
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ſchdnern, bereiſet, wenn, er anders für däs, was menſchlicher Fleiß hervor bringen kann, nur einiger Maßeu Sinn hat, Hier, wo die Natuv nur mit der größten Kargheit ſparſame Gaben aus ihrem Füllhorn geſpendet hat, hier wird man gezwungen, den menſch: lichen Fleiß nach ſeinem wahren Werth zu wärdigen, Wenn faſt bei jedem Tritt die Ueberzeugung vor Augen liegt» daß die Natur-hier faſt nichts als Heideboden und hie und da ſtruppiges Wacholder- Geſträuch ſchuf, und daß nur der angeſtrengteſte menſchliche Fleiß die ſchdnen, mit üppiger Fülle prangenden Wieſen dem Meere gleichſam abzwang,=- warlich! ſo muß man eine Nation ehren und achten, die ein ſolches Zauber? Gebilde ſchaffen konute, und jeder Baum, von menſc<h- liher Hand mühſam gepflanzt und gepflegt, verdient den Segen des vorüber wallenden Wanderers,*

Welchen Genuß bereiteten nicht dieſe Menſchen ſich ſelbſt, ihren Nebenmenſchen, jedem gefühlvollen Rei? ſenden und ſelbſt noch ſpäten Nachkommen. Ich an meinem Theil ward durch dieſen Zauber ſo innigſt ge? rührt- daß ich Freudenthränen vergoß, und mein Dankgefühl zum Allvarer, der dieſe ſchöne Menſchen: Schdpſung gut gedeihen ließ, war. ſo innig als herzlich.*)

*) Hätte nicht unſre. Roſto>ſche Commüne ſich ſ<hou längſt eine eben ſo herrliche Lobrede auf den Warne-,