ſen Mäſchinen nicht hold'ſind.“ Alle ſolche Gegenſtände
verdienen berückſichtigt. zu werden, ehe man die Ma-
ſchine eines Fehlers zeihen will. Ich will nur ein Bei- ſpiel anführen, um das hier Geſagte zu beſtätigen, Nach dem, im 1ſten Stä>k dieſes Jahrganges von
Bellin mitgetheilten Bericht, driſcht die dortige
Maſchine vdllig gut"aus und das Stroh unterſcheidet
ſich ſo gar ſehr von dem gewdhnlichen nicht, nur daß es
nicht zu Da<hſtroh taugt.- Von einemmandern Orte*) ward mir berichtet: das auf der Maſchine abgedro- ſchene Stroh müßte erſt durch Handdreſcher nachge- droſchen werden, weil faſt der vierte Theil der Körner in den Aehreu bliebe. Beide Berichte, ſo ſehr ſie fich widerſprechen, können doch der Wahrheit vdllig ange meſſen ſeyn, nur mit dem Unterſchied, daß der leßte
Berichtserſtaiter wahrſcheinlich auf einen ſehr weſent-
lichen Umſtand, der an ſich eine große Kleinigkeit iſt,
nicht geachtet har. Man glaubte nemlich an dem
Orte, wo die in Rede ſtehende Maſchine aufgeſtellt war,
der Fehler müſſe an den Walzen liegen, welche die Halme
durchſchieben, Nach dem eingeſandtenBericht zu urthei- len, ſcheint es nemlich dieMeinung desBerichtserſtaiters zu ſeyn: daß die Kdrner von dieſen Wäl- zen ausgerieben werden müſſen, da dieſe
Walzen doch nur dies einzige fördern: die Aehren
und Halme durc<zuſchieben, Hat alſo diefe
Maſchine nicht rein ausgedroſchen, ſo lag, es hd<ſt-
wahrſcheinlich daran, daß: entweder die Trommel
zu weit von den Walzen entfernt war, oder ſie war wit zu wenig Leiſten verſehen,„Jeder einzelne dieſer
Umſtände iſt ſchou hinreichend, daß die Maſchine nicht
rein ausdreſchen kann; vielleicht traten hier beide ein,
Jh werde hoffentlich nächſtens Gelegenheit haben, mehr über dieſe Materie mitzutheilen,
2) Der Name des Orts entſcheidet hier nichts. Ic<h nenne ihv nicht, weil es vielleicht dem Beſißer dieſer Ma- ſchine) unangenehm, ſeyn möchte, I< hoffe noc<h auf andre Berichte von dort,
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