Jahrgang 
1 (1817)
Seite
110
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Wege ſtille ſiehen wollen, feſten und ſichern Trittes weiter verfolgt werden muß, Die Bahn dazu iſi nun, wenn das Separations- Geſchäft fortgeſeßt wird, gez brochen, und eben dadurch das größte Hinderniß beſei- tigt. Nun müſſe es die fernere Sorge ſeyn, unſre klei- nen Hauswirthe zu einer, ihren Wirthſchaften anpaſ- ſendern und ungleich vortheilhaftern Kultur Methode zu gewöhnen. Ich will es gar nicht bergen, ich thue mir etwas darauf zu Gute, daß ein großer Theil unſrer achtungswürdigen praktiſchen Landwirthe, und unter dieſen auc) Herr Schröder in dem vorſiehenden Aufſaßz mir in dem beipflichten, was ich vorlängſt ge- ſagt habe, nemlich? daß es dem ſeparirten Bauer leicht ſeyn muß, von ſeiner biöher gewdhnlichen Wirth- ſchaft mit Weide, zum anpaſſendern Fruchtwechſel mit Stallfütterung über zu gehen, Daß dies gar ſo ſ<wüs rig nicht iſt, das habe im, durch eigne Erfahrung ge? leitet, in den kleinen Volks: Kaleudern von den Jahren 1809 und 1810 aus einander geſeßt, und ein Beiſpiel aufgefährt, wie eine ſolche Wirthſchaft nach und nach, ohne den gewöhnlichen Gang auh nur im mindeſten aus dem Gleiſe zu bringen, eingerichtet werden könnte, Es ſoll das.dort vorgeſchlagene Beiſpiel keinesweges als allgemeines Muſter gelten, vielmehr werden nach Beſchaffenheit"des Bodens und anderweitiger Orts verhältniſſe hier und dort Modificationen eintreteu möſſen, allein in der Hauptſache wird ſich doch alles