Jahrgang 
1 (1817)
Seite
8
Einzelbild herunterladen

ven thätigen Landwirth gar nicht; zw berechnen iſt. Wo iſt wol einer unter. uyſern Landwirthen, der es käugnen kdunte»- daß nicht, Verioden- bei- unſrer Wirthſchaft eintreten, in welchen wir-gezwungen ſind, 4 bis:5 Ges ſpann. Pferde mehrere- Tage lang. müöſſig ſtehen; zu laſſen 2 Schou- allein in-der Zeit der Erndte, ſo wol beim Heu als beim. Getreide, muß alles, was, die Seuſe führen kann, beim Mähen angeſtellt werden; folglich auch die-Pferdeknechte. Nun ſoll aber auch Saatkorn gedroſchen werden z; es müſſen alſo andre hdc<ſt noth? wendige Feldgeſchäfte- zurüFgeſelzt werden, um nur nothdürftig einige Menſchen zum Saatkorn dreſchen anzuſiellen« Dadurd) wird die-Veſtellung der Winter? ſaat- verzdgert;/ was dies aber: in; unſerm Klima, für Folgen hat, ob ſie 14 Tage friüther.oder ſpäterbeſchi>t wird, darüber. ſprechen. ſo: manche ſchlimme Exfahrun- gen, die wir-gehabr haben, laut-genug!:== Sollte,/es aber auc< würtlic< unter. unſern Landwirtheu uoch einige geben,== wie dies-.bei, der fortſchreitenden Bil- dung dieſer unſrer ehrwürdigſten Gewerbs- Klaſſe doch wol kaum zu vermuthen iſtz== denen es auf eine früz here oder-ſpätere Winuterſaat-Beſtellung nichtiſehr.an? kommt» ſo verdieut die Dreſchmaſchine doch-auc<h ſhou-/ in pecuniärer RüFſicht.alle Aufmerkſamkeit, wenn nan das gewdhnliche,Dreſcherlohn; bei einer gleichen Quau= tität.Getreide-mit.dem vergleicht- was es-mit-der Ma- ſchine. ausgedroſchen koſtet.