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welche mit» dem, Waſſerpaſſe. eine.„entgegengeſehbte Richtung haben, und ſämmtlich abgebrochene Rilleit ohne Fall bilden. Alle dieſe kurzen oder längern Rillen durchſchneidet man nach;-Ausweiſung. des Waſſerpaſſes mit einer Queerfurche, welche alles Waſſer aus dem Schlage führet.. Erfolgt nun ein frocfener Sommer, ſo wird. dieſe-dem Waſſerpaſſe nach gezogene Adleitungs- Furche, da, wo ſie die Oueerfurc<hen durchſchneidet; mit. Erde zugelegt, ſo bleibt nothwendig alles aus der Atmosphäre herab- fallende Waſſer in..deu Queerfuarchen. fiehen ,. und theilt ſich durch das Ufer derſelben.dem. Saatlande mit. Im entgegendeſeßten Falle-aber, wenn eit naſſer Sommer erfolgt,/-ſo wird die bleitungsfurche immer offen erhalten,, und dadurch bewirkt, daß alles überflüſſige Waſſer des Schlags ſchnell ab- ziehet Man muß zwar geſtehen, daß dieſes Ziehen der Waſſerfurchen in den, Sömmerungs- Schlägen eine Tags- Arbeit mehr. verurſacht„Allein wenn man den Lohn-ſeiner Arbeit ärndtet, wollte man nicht gern dieſe kleine Mühe anwenden? In dieſem 1816ten Jahre. verdanke, ich.-meine ſchöne Gerſte dieſer Maaßregel/ und ich würde in dieſem auſſer ordentlich naßfalren Sommer vielleicht auch mehr Hafer erhalten haben/«wenn. dem Haferlaude eine gleiche Sorgfalt gewidmet wäre,„Von jener Gerſt- Aerndte: habe ich aber noc< in anderer Rückſicht etwas zu ſagen 3; nemlich als come parativer Verſuch der mit. dem Hafen und mit dem Exſtirpator unrergebrachten, und endlich der gedril- leten Gerſte, aus welchem hervorgehet, daß die An- wendung des Exſtirpators in Steinreinem Boden von ganz vorzüglichem Nuben iſt, und das Drillen in mürben, ſteinreinen, und reichen Boden zu den weſentlichſten Manipulationen gehört, die es gebett kann, welche jedoch in trockenen Sommern ſich erſt vopzüglich wirkſam zeigt, weil dann allererſt die


