Fan 65 a Waſſerfurchen- Pflug nur“ zur gehörigen Tiefe ge: ſtellet werden kann, und mit hinlänglich ſchweren Harken verſehen iſt, die nöthigenfalls noch durch darauf geſeßte Gewichte mehr niedergedrückt werden können,= bey Sand und'mildem Lehm kein Aus- ſchaufeln und Abharken erforderlich iſt, und daß das ganze Geſchäft des Furchenziehens beendigt iſt, ſo- bald der Waſſerfurchenpflng vom Acker iſt,
Daß man übrigens bey dieſer Art' des Waſſer- furchen- Ziehens eben ſo wohl als bey der. ſonſt üblichen Art das jähe Herabziehen von Anhöhen in die Niederung mithin den ſiarfen Fall vermeiden müſſe, weil ſonſt das Waſſer tiefe Löcher reitet, verſicehet fich von ſelbſt. Was endlich die Nniage dieſer Art des Furchenziehens ſelbſt bervifft, ſ0 iſt es wahr, daß man mehr als bey der gewöhnlichen Art gezivungen iſt, vergeblich d.h. ohne den Piflag eine zuſeßen, an dem'beſäeten Schlage hin und herzu ziehen. Dieſes wird aber um Vieles erleichtert wenn man während des Säens und Glatt-Eggens gleich ſeine Dispoſitionen macht. Man lernet hier ja überall den Waſſerpaß, und die Keſſel kentieny und wenn man zum erſtenmale gezwungen iſt, ſelbſt vor dem Pfluge herzugehen, ſo kann ich doZH) aus der Erfahrung verſichern, daß im 2tcn und 3teit Jahre' jeder vernünftige Statthalter, dem- man dieſe Theorie lehvet, von ſelbſt im Stande iſt; dieſes


