Jahrgang 
1816
Seite
736
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wollte, weit auf, lief flüchtig im Zimmer herum, ſtuste, da durch Zufgll;ein Hund-in die Stube kam, und ſtellte ſich ganz. wie ein anderes geſundes Schaaf. Hierauf verfertigte ich ein Decoct von Chamillen, Salbey- Eſſig und 2 Loth Salpeter z ließ die Hiruſchädel, ſoweit dieſe abgeſchoren waren täglich zweymal damit waſchen und drey Tage hinter einander jedem Patienten ein halb Loth Füchen- Salz mit Waſer eingebet,

Beyde Thiere fraßen auf der Weide, das Gras in den erſten Tagen ziemlich gut, wiederkäueten gebörig und ſchienen überall nicht mehr franf zu ſey. Am vielten Tage hörte das zuerſt operirte Schaaf zu freſſen auf, ſtand kräurig, hatte furzen Athem, träbe Augen,und ließ ſich nur mit Mühe von der Stelle ſchiebenz Das zweyte operirte Schaaf verlohr. die-Freßluſt zwar nicht ganz, jedoch verlohy es ſehr an der Früherhin, gezeigten Munter- keit.- Dies machte mich aber nicht muthlos,- ſon- dern ich forſchte nach den. Urſachen; und. fand. dieſe

auch bald auf. (Der Beſchluß folgt.)