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ſtand einer benachbarten Dorfſchaft gegen dieſe Vor- fehrung, ohne auf mein Anerbieten» daß wir uys in dem-Waſſer theilen wollten, zu achten.. Meine Dämme wurden wieder zerſtöhrt und das Waſſer behielt ſeinen freyen Lauf!1.=== Ich habe. daher| meine Wieſenwäſſerung blos auf einige Quellen he- ſchränken müſſen; die ich mühſam aufſuchte. So weit dieſe ausreichtenz" habe ich mehr als den dop- pelten Heu- Ertrag''von diefen'bewäſſerten Flächen geerndtet,; und dieſer Ertrag nimmt jährlich immer mehr zu. Einen zietttlich beträchtlichen Wieſenfleck befuhr ich im vorigen Winter mit Sandmergel, doch war der Nußen davon wenig ſichtbar.| Aber das-Moos war'darnach vertilgt, daher erwarte ich iin Zukunft noch weſentlichen Nußen davon.
Die Wirkung des Mergels wird freylich nicht ewig dauren können, denn die Kalkerde, als der vorzüglichſte Beſtandtheil deſſelben, wird zerſeßt und verliehrt ſich mit der Zeit völlig im Acker. Das untrügliche Kennzeichen, daß dies geſchehen iſt, hat man an den Unkrautspflanzen, die dann bald wie- der Ueberhand nehmen. Sobald dies geſchieht, wird dieſem, mit Stalldung ſo viel reichlicher wie vormals begeiltem-Ac>er, auch eine zweyte Merge- lung recht gut bekommen; er wird. gewiß einen eben ſo großen, wenn nicht noch größeren Nußen hervor- bringen, als das. erſtemal.„Dieſer Fall mögte aber


