1/ Bodens dadurch verbeſſert, und zwar auf eine beſtändige nachhaltende Weiſe, und chemiſch durch den Kalk oder eigentlich düngend/ welche Wür- „fung ſich aber nach und nach vermindert, und „endlich ganz verliert. Dieſe beyden Würkungen „müſſen wir wohl unterſcheiden. Es thut mehr gidie eine oder die andere, je nachdem der Thon oder der Kalk in ihm überwiegt. Um die erſiere „merklich durch den thonigen Mergel zu erreichen, „muß er natürlich weit ſtärker aufgefahren werden», „wie der kalkige Mergel, von dem man nur die nlebtern erwartet, und' jene phyſiſche nachhaltige „Verbeſſerung findet auch nur auf demjenigen Bo- rden ſtatt, welcher deren bedarf; wogegen einem ohnehin thonigen Boden das Auffahren dcs Thon- „iMergels, wenigſtens nachdem die Würkung des „„Kalfes- vorüber"iſt, nur nachtheilig werden nfönnte."!
Durch die innige Mengung der beyden Be- „ſtandtheite: hat der Mergel den großen Vorzug vox dem bloßen Thon oder Lehm, und vor dem jfohlenſauren Kalk, oder etwa vor einer künſilichen „Vermengung beyder, daß er ſich von. ſeldſt voll- „F&ommen zertheilt, in das feinſte Pulver zerfällt „and-ſich. in den kleinſten!Partikeln“ mit der Acker Frume vermengen läßt. 2x.“
(Die Fortſeßyng folgt.)


