Jahrgang 
1816
Seite
591
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ſtatt deſſen ſelbſt einen erfunden, das: Modell hät der Herr Graf mir zu ſchicken die Güte gehabt, und der Herxr Oberſt von Müller beſit davon bereits eine Original- Maſchine.

Die Maſchine beſtehet in einein zweirädrigen Karren, auf welchem zwei mit einander verbundene; 8 Fuß hohe perpendiculair ſiehende durch Strebett befeſtigte Stender befindlich ſind, in denen oben eitt ſtarker Hebebalken befindlich iſt.

Hinten an dieſem Hebebalken: befindet ſich eine Kette, die ſich in 3 Stränge theilt, und in die Kette än drei entgegengeſeßten Punkten eingehangen wird; die um den Stein gehet.

Vorn wird dieſer Hebebalkfen durch eine Winde mit ſtarfen Seile, die nahe an der Scheerdeichſel angebracht iſt, herunter gewunden, und damit die Kraft ſich vervielfache, ſo iſt hier ſehr erfinderiſch ein vierfacher Flaſchenzug angebracht, und fo kommt derpStein ohne Zögerung und ohne abzuſeßen zu Tage. Sobald-der Stein die rechte Höhe hat, fährt ein Schlenkwagen darunter, auf den er herab» gelaſſen wird, Auf die Art kann die Maſchine meh- rere Wagen beſchäftigen, die immer genug wegzu» fahren haben.

Damit die Karre, worauf die Maſchine angebracht iſt, während der Operation weder rück- noch vor- wärts wanken könne, wird ſie hinten durch einen