Jahrgang 
1816
Seite
576
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geegget wird damit alle kleinen] Stein? dur<) die nahen Eggezüge ſämmtlich aus ihrem alteu Lager auf die Obexfläche gebracht werden,

Sodann'beſpannt man'die Steinharke Fig.'5Z. mit eineur alten, ſtarken, bedächtig gehenden. Pferde- und giebt der Maſchine einen ſtarken Tagelöhner s bei, der nun;= das Leitfeil des. Pferdes über den Nacken,= den Schlag Strich bei Strich überziehet. Dadurch kommen alle kleinen Steine auf dem Acker in Reihen zu liegen, wie die Frucht beim Hunger- harfen." Der Führer der Harke. ſiehet dahin, daß dieſe Reihen nach Verhältniß der auf dem Acker be- findlichen Steine nicht zu weit augeinander kom- men, denn wenn zu viele'Steine vor der Harke aufgehäuft werden, ſo hebt ſie ſich, und operirt ſchlecht.

Nun ſtellt man zwei Knaben an, die mit einer Mergelkarre auf dieſen Steinreihen hinausfahren, und, indem ſie mit Wurfſchaufeln gemeinſchaftlich an den Steinreihen gegen einander einarbeiten, ſich mithin einander behülflich ſind die Steine FHhämmt- lich in die Karren laden, und an den Ort ihrer, Beſtimmung bringen.

Man könnte zwar dieſe Steine recht gut in dett großen Löchern vergraben ,- die machher entſtehen, wenn die großen Granitblöcke Fortgeſchafft werden, allein dieſes iſt nicht wirthſchaftlich, da dieſe Steine, wo nicht uns/ doch"unſern Nachkommen zu Stein- dämmen, zu Kunſiſtraßen, und zur Ausfüllung vou Steinmauern noch einmal ſehr nöthig ſeyn werden.

(Der Beſchluß folgt.)