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ß: 156 Claſſification der Steine= Verein- fachung der Handgriffe.
Man hut wohl, die Steine ihrer Größe nach in vier Klaſſen zu theilen, weil man ſich auf die 9pt manchen Vortheil bei dem Geſchäfte der Wege- räumuug machen fann.
In die erſte Klaſſe gehören alle Steine von etwa 10bis 100 Centnern und darüber, mit einem Worte, alle Steine, deren jeder für ſich eine eigene Fuhr erfordert, oder welcher doch ſo viele Mühe im Zu- tagebringen, Auf- und Abladen erfordern würde, daß man ſtatt deſſen lieber jedem eine eigene Fuhr gönnet. Für dieſe Steine iſt eigentlich der Stein- heber ausſchließlich beſtimmt*). In die zweite
*) Es iſt eine wahre Bemerkung, daß im Lehmboden weniger große Steine ſind, und daß ſie tiefer liegen, als im Sandboden,«I< erkläre wir das ſo; bei-der
Vildung des Kontinents aus den<haotiſchen Flutungen,
alſo beim Zurückziehen der See in ihre jeßigen Ufer,
blieben dieſe Granitblö>e endlich liegen. Ereignete ſich nun dieſer ihr Ruhepunct auf Lehmboden, ſo war dieſer mit Waſſer überſättigt, folglich breiartig. Die Steine ſanken mithin ſo tief ein, daß nur weuige vom Haken erreicht werden. Blieben ſie aber auf Kies- und Sand- grunde liegen, ſo hatte dieſer mehr Conſiſtenz, und die
Einſenkung geſchah daher minder tief. Nachher wurde
nun auch der tro&ene Sand um und neben den Granit=
blöden verwehet, und es dauerte lauge, ehe ſich die Narbe bei ihnen bildete, da der Lehmboden ſich gleich benarbte, und auf die Art immer höher wurde, A+ d, V.


