welchen jedes Haupt zu 6 Rthlr. Pacht angeſchlagen war. Dieſe Zahl ſank aber bey den Kriegsunruhen zu 500 herab. Jm Jahre 1727 belief fich ihve Au- zahl wieder auf 840 Stück, weil man aus Holſtein angekauft hatte. Da aber.dieſe im folgenden Jahre größtentheils an der Seuche ſtarben, ſo wurden im Jahre 1729, 200 Kälber ,/ und im Frühjahr 1730 215 Kälber, welche man ſelbſt aufgezogen hatte, zugeſeßt.
Folgendes Fragment aus der Zeugenausſage des Wirthſchafters Hans Hering zu Panzow vom Jahre 1730 verdient hier noch einen Plaß:
Teſt. 3.„Er wäre“'in Ao. 1705 aus Holſtein hier „in Dienſien gekommen, zu welcher Zeit faſt alle „Reute als ein Wunderwerk zu ſeyn gedünket, „daß der Herr Ober-Land- Droſt ſein Guth „Panzow(welches er damals allein gehabt, „indem er erſt in dem andern Jahre Wendi- „ſhen-Mulſow und NReuen-Pohrſtorff „und das darauf folgende auch Kirchen-Mul- „ſow erhandelt) theils ſchon zu Koppeln „„geleget, und auch weiter ſie alleſambt in Koppeln legen und vertheilen wollen. Denn faſt kein „Menſch glauben oder ſich überreden laſſen wol- len, daß in dieſem Lande eine Möglichkeit wäre, „vübliche Koppeln zu Holländereyen zu erhalten, „folglich die weitere Anſtalt von Anlegung neuer


