Jahrgang 
1815
Seite
356
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müſſen daher auch andere belehren in dem, was ſie ſelbſi kennen, und erfahren haben. Der Schreiber dieſer Wünſche kann verſichern, daß es dem biederen und fleißigen Nedacteur dieſer Schrift auf eine Handvoll Arbeit mehr oder weniger nicht ankömmt, und daß es alſo nichts ſchadet, wenn der Styl nicht correct iſt, Er verlangt feinen künſilichen Periodenbau3 er-verlangt Belehrungen und Erfah- rungen über den Landbau, und was mit dieſem zu- ſammenhängt 3; und will, nicht, daß der Erfahrene ſein Beſſerwiſſenmit ins Grab. nehmen, ſondern ſeinen jüngern Collegen mittheilen ſolle. Dieſer- halb macht Unterſchriebener auf die Beantwortung einiger Fragen aufmerkſam, worüber man Beleh- rung wünſcht.

1, Aus dem Gebiete der Agrono-

mie, oder Acker- Schäßung.

IT. Welches iſt die neueſie Veranſchlagungs- vder Bonitirungs- Methode in Preußen, und wie fann ſie auf Mecklenburg angewandt werden? Sind Modificationen dabey nöthig und welche?

2. Iſt: es gegründet, daß zwiſchen hoher Came- mer und der Meckleuburgiſchen Ritterſchaft Diffe renzen über die Hufenzahl ihrer gegenſeitigen Pex- tinenzien, in Hinſicht deren Bonitirung, ſtatt fin- den? und wie können dieſe beygelegt werden 2 Ohne dieſs Beplegung iſt an ein vollſtändiges,