Jahrgang 
1815
Seite
353
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das Weſen derſelben hinein ſtudirt; läßt ſich für die Folge gewiß Vieles erwarten 3; denn es kann nicht fehlen, daß: die fortgeſebten Beſchäftigungen, in einer Angelegenheit, die ausdanernde Uebung und Anwendung fordert, auf manchen Umſtand leiten müſſen, wodurch die Anſichten immer mehr berichti- get werden können. Die Vorſehung verleihe die- ſem, unſerm Vaterlande ſo nüklich thätigem Manne fortdauernde Geſundheit und Kräfte, damit es. ſich noch lange der Früchte ſeines rühmlichen Fleißes möge erfreuen fönnen,

Nicht weniger verdient. Herr Bollbrügge, für die Mittheilung der Nachricht, die wir der bereit- willigen Gefälligkeit des Herrn Amtmanns Stör- zel verdanfen, unſern wärmſten Dank. Es iſt dies abermal eine nähere Berichtigung der Angabe des ſeel. Amtmanns Schumacher: daß die Holl- ſteiniſche Koppelwirthſchaft erſt durch den. Ober- landdroſt von der Lühe,=- etwa in den Jahren 1730 bis 1740-- in Mecklenburg würklich in Aus- übung gebracht fey. Wenigſiens müſſen wir dies ſo lange annehmen bis vielleicht aus andern authen- tiſchen Quellen dem Herrn von der Lühe die Ehre der erſten Anwendung dieſer Wirthſchaftsme- thode gerettet wird. Höchſt wahrſcheinlich finden ſich in den ältern Amtsregiſiraturen nicht nur über dieſen Umſtand, ſondern auch über andere Gegen- ſtände unſrer Landesökonomie ähnliche Nachrichten, die noch heut zu Tage ein wichtig?s Intereſſe haben könnten, deren Mittheilung in manchen Fällen voin Nuten ſeyn würde. Es wäre daher ſehr zu wün- ſchen, wenn diejenigen Herren, die ſolche Regiſtra- turen unter Händen haben, durch Mittheilung ähn- licher Nachrichten. dem lobenswürdigem Beyſpiele des Herrn Amtmanns Störzel folgen wollten. Iſt z. B. auch das wahr, daß vor Alters ſchon in Mecklenburg-gemergelt worden, ſo müßten ſich doch