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Zum Schluß dieſer den Landbau betreffenden Anſichten nun noch zwey"Worte über die Wucher- blüine= ehrysantbemum segetum,-L. Die"Eng- länder haben dieſes höchſigefährliche Gewächs auch; aber nirgends in dem Maaße, wie es in Deutſch- land eingewurzelt iſt. Auch'Artthur Yoüng hat ſie, denn'er hat'ſein Gutyverpachtet. Er:ers kannte ſie gleich am Gefühl.'Die Engländer ſchei- nen ſie nicht fehr zu fürchten,'*und haben dieſes duch bey ihrer Fruchtfolge micht ſehr nöthig. Aber in Deutſchland hat ſie doch in mänchen Gegenden den Werth der Ländereyen um mehr als die Hälfte verringert,"Sie finder ſich ſehr'häufig im Wal» defſc<hen; im Hildesheimiſchen= insbes ſondere bey Peine; in mehreren Theilen der Hannöveriſchen' Lande=='insbeſondere bey D an» nenberg; im Läuenburgiſchen u. ſ.w.*) Mecklenburg fürchtet dieſe Blume auch nicht, weil ſie in den Weidejahren nicht recht auffommen kann. Dem ſey äber /- wie ihm wolle, ſo iſt und bleibt ſie höchſt gefährlich, und billig. ſöllte“man jeden Ork kennen, wo ſie einheimiſch iſt,“wie“einen Peſtort/; vor welchem män ſich zu hüten hat;'denn Roß'bey
*) Auch im vormaligen ſchwediſhen Pommern und auf Rügen habe ich ſie in großer Menge gefunden; doch am wenigſten auf Wittow; hier“nur vorzüglich auf Bauerfeldern,? A, dR.


