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behaupte, daß von'2 Laſt,“ die man verbraucht,= justo. et injustö titulo!=== 3 Laſt in der Mühle bleibt; ich habe nicht Unrecht, wentt ich die Mühlenfuhren eine zeitverſplitternde,den-ſchnellen Geſchäftsgang ſiörende Arbeit nenne. ich irremich auch nicht, wenn ich behaupte, daß man den Ochſen geſchrotene mit Waſſer angefeuchtete Frucht zum Häckſel geben ſolle, weil die Körner unverdauet wieder von ihnen gehen-- ich bin endlich ein Wohlthäter der alten Karrengäule (die nachgerade in Mecklenburg eine eigene Gilde bilden) wenn ich meinen theuren Collegen vor- ſchlage, ihnen geſchrotene Bohnen und alte Frucht deſchroten zu geben. Ich habe eine ſolche kleine Schrötmühle gekauft, auf welcher eine Perſon in einer Stunde 12 Scheffel ſchrotet, und ich hoffe, mich ganz wohl dabey zu befinden, obwohl ich den Müller entſchädigen. müſſen, da ich noch eine Zeit- lang'dem-Mühlenbann unterworfen bin!=
In Bevlin ſollen dergleichen Schrot- und Mahlmühlen: ungleich wöhlfeiler, als in London ſeyn, und 3“ Friedrichsd'or koſten. 5) Meine Mühle zermalnit, ohne Scharten zu befomnien; Stücke Ziegelſteine, Lehm u. d. gl. was oft unter
*) Sie koſiet in Berlin incl. der Emballage 22 Thaler Preuß. Cour. Ein Arbeiter ſchrotet in einem Tage 6 bis 7 Scheffel Malz: Mehl giebt ſie ni<t, nur bloß Schrot;- A. d. R.


