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fiel. 1 Im vorigen Frühjahr, wie ich wiederum einen Ochſen meiner Zucht aus dieſer Urſache ge- ſchlachtet hatte; und ich der Frau meines Jägersy den ich im Herbſt zuvor erhalten hatte, die Lunge des Ochſen, die ganz voll verhärteter Drüſen wary von ohngefähr zeigte, antwortete ſie mir: wenn dies, nur nicht von dem Kartoffelufuttern herfommt? In dem Dorfe, wo ſie zuvor verſchiedene Jahre ge- wohnt, hätten die Bauern eine ſehr große Menge Kartoffeln gebauet, und damit ihr Rindvieh ge- füttert, da ſie aber eine große Sterblichkeit unter ihrem Rindvieh erlitten, ſo hätten ſie das Kartof- felfuttern nachgelaſſen, und ſeitdem ſey ihr Vieh geſund geblieben. Eine Sage, die mix von ihrem Manne beſiätigt. wurde. Dies vermehrte natür- licher Weiſe meinen Argwohn. Weil ich aber die Erfahrung gemacht hatte, daß von ausgewachſenen angefauften Ochſen und Kühen, die damit ſeither auch gefüttert waren feines mit dieſem Uebel be- haftet. wurde, ſondern ſie ſich vielmehr recht wohl bey. dieſem Futter ſfianden/ und alt dabey wurden, ſo brachte dieſe Beobachtung folgendes Reſultat bey mir. hervor.
Wenn gleich die Kartoffeln und- Runkelrüben ein ſehr nahrhaftes Futter ſind, und bey mangeln- dem Heu deſſen Stelle füglich erſeßen können, ſo enthalten ſie doch viele wäſſerigte und ſchleimigte
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